Hot Spot für Urbane Produktion
Hot Spot für Urbane Produktion

©️ Fotofrizz/BBEG

Neuer Huckepackbahnhof

Unternehmensstandort in bester Lage

500 Meter zu den Elbbrücken und der HafenCity, 2,5 Kilometer zum Rathaus – der neue Huckepackbahnhof ist ein Unternehmensstandort in bester zentraler Lage in einem neu entstehenden urbanen Umfeld. Auf 11 Hektar bietet das Gelände zwischen Billhorner Brückenstraße, Billstraße und der S-Bahnstation Rothenburgsort hervorragende Adressen, kurze Wege und ein Umfeld mit hoher Entwicklungsdynamik. Urbane Produktion und Gewerbe des 21. Jahrhunderts sind hier willkommen – ebenso produktionsbezogene Dienstleistungen, Start-ups, Makerspaces, Kreativnutzungen und Ideenschmieden. Aber auch Raum für ein Hotel, Gastronomie, Kultur und soziale Infrastruktur, z. B. eine Kita, entsteht. Insgesamt können hier ca. 2500 – 3000 moderne Arbeitsplätze für gut qualifizierte Mitarbeiter und Unternehmen, darunter auch junge Firmen, geschaffen werden.

©️ LSBG / BBEG

Mit dem Neuen Huckepackbahnhof erwacht eine lange Zeit brachliegende, einst als Verladebahnhof und zuletzt als Parkplatz genutzte große Fläche mitten in der Stadt zu neuem Leben und wird zum neuen Impulsgeber. Ein umfassendes städtebauliches, verkehrliches und nutzerbezogenes Konzept schafft die Voraussetzungen dafür. Der Bebauungsplan, der auch den Zuschnitt der einzelnen Grundstücke festlegt, wird 2019 vorliegen. Bereits im Herbst 2018 eröffneten die Werkstätten und der Kulissenfundus der Hamburgischen Staatsoper ihren Betrieb mit ca. 70 hoch spezialisierten Arbeitsplätzen. Unter der Beteiligung von Bürgern aus Rothenburgsort und weiteren Akteuren, wurden im Juni 2018 die wichtigsten Straßen und Plätze benannt. Dabei wurden die Namen von Hamburgerinnen, die sich um Wissenschaft und Kultur verdient machten, ebenso berücksichtigt wie lokale Traditionen.

©️ Henrike Thomsen/BBEG

Städtebauliches Konzept

©️ HENN

Das städtebauliche Konzept für den Neuen Huckepackbahnhof stammt von dem renommierten Architektenbüro Henn (München / Berlin), das besonders mit Gebäuden für Forschung und Industrie Erfahrung hat. Das Erschließungskonzept verknüpft das Areal an verschiedenen Stellen mit dem leistungsfähigen umliegenden Straßennetz, dem öffentlichen Nahverkehr und der Nachbarschaft. Die Lieferverkehre für die künftig hier ansässigen Firmen werden so geleitet, dass sie sich nach Norden integrieren. Das Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer wird auch jenseits des Neuen Huckepackbahnhofs ausgebaut – beispielsweise mit dem Alster-Bille-Elbe-Grünzug, der über das Gelände geführt und über einen Tunnel durch den Bahndamm im Süden angebunden werden soll. Ein weiterer Zugang ist im Nordosten in Richtung des S-Bahnhofs Rothenburgsort in unmittelbarer Nähe geplant. Der S-Bahnhof Rothenburgsort wird 2019 modernisiert und barrierefrei ausgebaut.

Dichte inspirierende Atmosphäre

©️ Jochen Stuhrmann

Für Urbane Produktion und Gewerbe des 21. Jahrhunderts entstehen auf dem Neuen Huckepackbahnhof Gewerbebauten neuen Typs. Statt in die Fläche zu gehen, werden hier Entwicklungs- und Produktionsabläufe stärker vertikal integriert. Flexible Geschosse mit Raumhöhen von 4,80 bis 8 Metern können bedarfsgerecht den verschiedenen Anforderungen, etwa auch für Unternehmenssitze oder Forschung & Entwicklung, angepasst werden. Zur Straße hin entstehen repräsentative Adressen, auf der Logistikseite zum Bahndamm hin eröffnet eine tieferliegende, sehr flexible Ebene breite Möglichkeiten für Produktion, Anlieferung und Parken. So werden nachhaltige wirtschaftliche Prozesse innerhalb der Gebäude ermöglicht, für deren Betrieb im Übrigen bestehende Nachhaltigkeitszertifikate weiterentwickelt und auf die Bedingungen Urbaner Produktion angepasst werden. So entstehen eine langlebige und flexible Arbeitsumgebung mit städtischen Qualitäten. Der Gedanke der Werthaltigkeit und Langlebigkeit drückt sich auch in der Idee einer „Speicherstadt des 21. Jahrhunderts“ – allerdings primär für Produktion statt für Lagerung – aus.

©️ HENN

Grün und Offen

Dass der Neue Huckepackbahnhof kein herkömmliches Gewerbegebiet ist, erkennt man schließlich auch an seinem grünen Charakter. Zahlreiche Bäume wurden seit Frühjahr 2018 gepflanzt, rund 150 werden es zukünftig insgesamt. Künftig finden sich eine doppelreihige Allee, ein Park und ein Abschnitt des hamburgweiten Alster-Bille-Elbe-Grünzuges auf dem Gelände. Der Grünzug verbindet die drei Flüsse Hamburgs miteinander. Der in diesem Zusammenhang konzipierte Durchstich für Fußgänger und Radfahrer unter dem Bahndamm im Süden schafft dabei eine wichtige Verbindung in die umliegenden Quartiere ebenso wie eine neue Brücke im Norden. Über einem Regenrückhaltebecken entsteht der 7000 Quadratmeter große Erwin-Seeler-Park. Dieser ist nach dem Vater der Hamburger Fußballlegende Uwe Seeler benannt, der seine ebenfalls sehr erfolgreiche Fußballkarriere in Rothenburgsort begann.

©️ SINAI Landschaftsarchitekten
©️ HENN